PRO ASYL Press Release - Presseerklärung
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| Press release
Presseerklärung
| After the Conference of the Ministers of the Interior on her meeting at past Thursday couldn't still agree on a humanitarian "ruling of old cases" for refugees living in the Federal Republic for a long time , demands the Nation-wide Human Rights Organisation for Refugees PRO ASYL of the Ministers of the Interior of the Federal States, to guarantee by decrees of the regional States, that those refugees, who are eligible for a possible ruling of old cases , will have protection from deportation till then in any case.
" Such an anticipating ruling- as practised by some Federal States at present - gives for the time being to refugees the necessary protection from deportation and contributes to avoid untenable hardnesses. A stay for years and the integration connected with it mustn't mean, that one is nethertheless deported!" said the spokesperson of PRO ASYL Heiko Kauffmann.
A generous and humanitarian ruling of old cases serves the social peace, relieves the administration of justice and would be under humanitarian and social points of view an important signal of integration policy
PRO ASYL reminds the integration promises of all political parties and calls upon the Ministers of the Interior to give these signals also to people living here for five years and longer, to end the quarrel on procedural matters and to offer finally to the individuals concerned a right of residence. Nachdem sich die Innenministerkonferenz auf ihrer Sitzung am vergangenen Donnnerstag noch immer nicht auf eine humanitäre "Altfallregelung" für lange in der Bundesrepublik lebende Flüchtlinge einigen konnte, fordert die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge PRO ASYL die Innenminister der Länder auf, durch Ländererlasse sicherzustellen, daß diejenigen Flüchtlinge, die für eine mögliche Altfallregelung in Betracht kommen, bis dahin jedenfalls einen Abschiebeschutz erhalten.
" Ein solche Vorgriffsregelung- wie sie derzeit einige Bundesländer praktizieren - gibt Flüchtlingen zunächst den notwendigen Abschiebeschutz und trägt dazu bei, unvertretbare Härten zu vermeiden. Langjähriger Aufenthalt und damit verbundene Integration darf nicht heißen, daß man trotzdem abgeschoben wird!" erklärte der Sprecher von PRO ASYL, Heiko Kauffmann.
Eine großzügige humanitäre Altfallregelung diene dem sozialen Frieden, entlaste die Gerichte und wäre ein wichtiges integrationspolitisches Signal.
PRO ASYL erinnert an die Integrationsversprechen aller Parteien und appelliert an die Innenminister, diese Signale auch gegenüber Menschen, die fünf Jahre und länger hier leben, aufzunehmen, den Streit um Verfahrensfragen zu beenden und den betroffenen Menschen endlich ein Bleiberecht anzubieten.
Sollten sich die Innenminister auf eine umfassende und großzügige Altfallregelung nicht einigen können und bis zu einer Verabschiedung keine Vorgriffsregelung für einen Abschiebeschutz der betroffenen Personen erlassen, fordert PRO ASYL die Fraktionen der Regierungskoalition auf, die Koalitionsvereinbarung zur Altfallregelung zügig und umfassend durch ein Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene umzusetzen! | ||||||||||||||
